Herzlich willkommen in der Kanzlei Lohmann!

Als direkter Ansprechpartner bei allen Steuerbelangen und Wirtschaftsfragen vor Ort - zwischen Hameln und Bad Pyrmont - nehmen wir uns Zeit für Sie.

Die Kanzlei berät Unternehmen und Privatpersonen im Bereich der Steuerberatung und Unternehmensberatung.

Bei den klassischen Angeboten wie Jahresabschluss, Rechnungswesen und Lohnabrechnung, legen wir großen Wert auf ganzheitliche, individuelle Beratung im betriebswirtschaftlichen und strategischen Bereich.

Langjährige Erfahrung, ein ausgeprägtes Fachwissen und persönlicher Kontakt bilden die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander. Durch ständige Weiterbildung reagieren wir flexibel und offen auf neue Herausforderungen.

Unter „Aktuelles“ stellen wir für Sie jeden Montag die aktuellsten Informationen rund um die Steuerrechtsprechung bereit. In unserem Gesamtarchiv finden Sie bereits veröffentlichte Informationen, für Ihre individuellen Interessen.

Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, rufen Sie uns an, denn trotz umfangreicher Information bringt erst oder gerade das persönliche Gespräch Klarheit.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf: 05155/28 12 89 0

Ihre Steuerberaterin und vereidigte Buchprüferin
Irmgard A. Lohmann


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Thema des Tages

Steuerinfo - aktuelle Entscheidungen der Gerichte kurz erklärt

Weinhandel als Liebhaberei

Steht der Nichtberücksichtigung eines verlustbringenden Weinhandels wegen Liebhaberei entgegen, dass der Steuerpflichtige damit seine GmbH fördert, deren Alleingesellschafter-Geschäftsführer er ist?

V ist von Beruf Versicherungsmakler. Bis 1996 war er selbständig tätig. Seitdem übt er diese Tätigkeit als Geschäftsführer der G-GmbH aus, deren Alleingesellschafter er ist. Die G-GmbH wird in dem Wohnhaus des V betrieben. Jedenfalls seit 1978 handelt V mit Wein, den er von einem ehemaligen Schulfreund bezieht, der ein Weingut betreibt. Den Weinhandel betreibt V ebenfalls in seinem Wohnhaus. Sein Kundenkreis sind Verwandte und Bekannte, vor allem aus dem Bereich seiner Versicherungstätigkeit. V hat Weinproben durchgeführt und Wein verschenkt, um Kunden für das Versicherungsgeschäft zu akquirieren und Kontakte aus dem Versicherungsgeschäft zu binden. Von 1996 bis 2013 schlossen sechs Jahre mit einem positiven Ergebnis und zwölf Jahre mit einem negativen Ergebnis ab. V erklärte in seinen Einkommensteuererklärungen für 2010 bis 2013 jeweils Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Rentenbezüge sowie die Ergebnisse aus seinem Weinhandel. Das Finanzamt war der Ansicht, der Weinhandel sei keine einkommensteuerrechtlich relevante Tätigkeit. Vor dem Hintergrund der seit 1996 bis 2013 aufgelaufenen Verluste, des Alters des V, des Fehlens einer Eintragung des Weinhandels in einem Branchenbuch, eines Internetauftritts und von Umstrukturierungsmaßnahmen sowie des Umstandes, dass der Weinhandel im privaten Wohnhaus des V betrieben werde, könne mit dem nebenberuflichen Weinhandel kein Totalgewinn erzielt werden. Das Finanzamt bekam beim Finanzgericht Recht.

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